1. April 2019

So findest Du Mut zur Veränderung

Hast Du Dich nicht auch schon mal nach Veränderung in Deinem Leben gesehnt? Vielleicht ein neuer Job oder in ein anderes Land auswandern? Woran ist es schlussendlich gescheitert? Hat Dich der Mut verlassen oder waren Deine Ängste zu groß? Wie wäre es, wenn ich Dir sage, dass das völlig normal ist und es Mittel und Wege gibt, daran zu arbeiten?
Vor mehr als 20 Jahren lernte ich im Internet eine Frau aus der Nähe von München kennen. Es war Liebe auf den ersten «Klick». Nach und nach entwickelte sich daraus eine Beziehung, die, je länger sie bestand, immer mehr durch die räumliche Distanz auf eine harte Probe gestellt wurde. Nach einem Jahr entschlossen wir uns schließlich den «Realitätscheck» zu wagen. Aus dem Bauch heraus habe ich alles hinter mir gelassen, meine Zelte in der Schweiz abgebrochen und bin nach München gezogen.

In diesem Beitrag möchte ich Dir zeigen, wie auch Du den Mut für Veränderung findest und welche drei überraschend einfachen Dinge es dafür braucht. Also lass uns gleich mutig starten und als Erstes die größten Blocker anschauen, die der Veränderung im Weg stehen.

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Das Leben als Einbahnstraße

Von vielen Leuten um mich herum höre ich immer wieder Aussagen wie «Ich bin so unzufrieden mit meinem Job» oder «Ich würde so gerne dies oder das ändern, aber ...».

Es fühlt sich oft so an (und ich selbst kenne das auch) als ob das Leben nur auf einer Einbahnstraße stattfindet und wir keine Möglichkeit zum Überholen oder Wenden haben.

Dabei ist es doch so, dass Du Dich, obwohl Du zum Beispiel unzufrieden mit Deinem Job bist, trotzdem jeden Tag bewusst dafür entscheidest zur Arbeit zu gehen. Stattdessen könntest Du Dich auch bewusst dafür entscheiden, jetzt etwas an Deinem Leben zu ändern.

Veränderung ist immer möglich

Doch warum haben wir nicht mehr Mut zur Veränderung, wenn wir doch anscheinend jederzeit die Möglichkeit dazu haben? Meiner Erfahrung nach blockieren uns zwei Dinge:

1.

Dein Umfeld
Die Leute um Dich herum sind diejenigen, die Dich am meisten beeinflussen, da sie Dein direktes Umfeld sind. Ich musste mir zum Beispiel Sätze anhören, wie «Es zieht doch keiner von der Schweiz nach Deutschland» oder «Du kennst diese Frau doch überhaupt nicht richtig». Unser Umfeld möchte nicht, dass wir uns verändern und darum tun wir es oft auch nicht.

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2.

Deine Ängste
Wir haben Angst zu scheitern, nicht verstanden, nicht akzeptiert oder ausgelacht zu werden. Das ist menschlich und vollkommen nachvollziehbar, aber Angst «erzählt» uns oft auch falsche Dinge: «Das Mädchen wird denken, dass du ein Idiot bist, weil du mit ihr ausgehen willst!» oder «Das wird doch eh nicht funktionieren mit einem neuen Job!»

Um die obige Geschichte noch zu Ende zu erzählen: Meine damalige Freundin und ich trennten uns leider gerade mal nach einem halben Jahr. Natürlich war das ein Schock für beide von uns. Meine schlimmsten Ängste wurden auf einmal Wirklichkeit. Ich war ganz alleine in einer fremden Stadt und natürlich kam auch der Gedanke auf, dass ich alles umsonst aufgegeben hatte.

Rückblickend war es aber eine tolle Zeit und ich habe die Entscheidung nie bereut. Ganz im Gegenteil, gerade dieser Lebensabschnitt, inklusive der ganzen Entscheidungen und Erfahrungen, haben mich in meiner persönlichen Entwicklung unglaublich vorangebracht.

Nimm Dein Schicksal in die Hand

Du denkst, das war eine einmalige Geschichte? Einmal sein Leben komplett ändern und dann war es das? Falsch gedacht! Fast 10 Jahre später wiederholte sich die Geschichte, allerdings in meinem beruflichen Umfeld.

Damals arbeitete ich für eine österreichische Privatbank in München. Eines Tages bekam ich ein sehr gutes Angebot von einer kleinen Vermögensverwaltung. Nach längerem Überlegen entschied ich mich für einen Wechsel. Die ersten Monate liefen wirklich gut an und viele meiner Kunden wechselten mit mir das Institut.

Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als mein damaliger Vorgesetzter zu einer Besprechung einlud und verkündete, dass die Filiale in München zum 30. Juni geschlossen werden soll. Innerhalb weniger Monate hatte sich eine hervorragende berufliche Perspektive ins genaue Gegenteil gedreht, eine gefühlte Sackgasse.

Es gab nun genau zwei Möglichkeiten für mich, entweder ich suchte mir einen neuen Job bei einer anderen Bank und würde ohne eigene Kunden nochmals ganz von vorne beginnen müssen, oder ich würde einen beruflichen Neuanfang wagen müssen. Obwohl mir viele Leute aus meinem Umfeld davon abgeraten haben (auch hier wiederholt sich die Geschichte), habe ich mich damals für einen Branchenwechsel entschieden.

Doch was gibt es für Stolpersteine und was musst Du beachten, wenn Du es mit Veränderung ernst meinst und diese angehen willst?

1.

Hör nicht auf andere!

Ich wäre heute nicht hier, hätte ich auf andere Leute gehört, die mir gesagt haben: «Such dir doch wieder einen sicheren Job in der Bank, da kennst du dich aus».
Noch einmal: In der Regel wollen die Menschen um Dich herum nicht, dass Du Dich veränderst. Hör darum nicht auf andere, sondern verlasse Dich auf Dein eigenes Bauchgefühl und bleib Dir selbst treu!

2.

Kenne Dein «Warum»!
Nur wenn Du genau weißt, warum und wofür Du das tust, wirst Du auch die Motivation finden, den Weg bis zum Ende zu gehen. Einfach zu sagen «ich bin unzufrieden» ist definitiv zu wenig. Also geh in Dich und finde Dein «Warum».

3.

Sehe Scheitern immer als Chance!
Wer neues wagt, wird scheitern, das ist eine Tatsache! Die Frage ist, wie gehst Du damit um? Fehler zeigen Dir immer den Weg hin zum Erfolg. Lerne aus Niederlagen, lerne aus Deinem Scheitern und mache es das nächste Mal besser. «Steh immer einmal mehr auf als Du hinfällst».

Veränderung? Du entscheidest!

Es gibt immer wieder Momente im Leben, bei denen wir das Gefühl haben, nicht mehr weiterzukommen. Lass Dir gesagt sein, dass Du IMMER die Macht hast zu entscheiden. Ein neuer Job, eine neue Beziehung oder ein komplett neues Leben? Alles ist möglich, wenn Du Dich nur darauf einlässt. Wenn ich das schaffen kann, dann kannst Du das auch!

Oft musst Du noch nicht einmal immer selbst aktiv werden. Chancen auf Veränderung gibt es mehr als genug im Leben. Beispiel gefällig?
Ich arbeite u.a. für ein IT-Unternehmen, Schwerpunkt Bankensoftware. Neben den ganzen technischen Spezialisten beschäftigt das Unternehmen auch einige ehemalige Banker wie mich, um die Kundenanforderungen besser aufnehmen und dokumentieren zu können. Jetzt müsste man ja eigentlich meinen, dass aufgrund der Bankenkrise die Banker Schlange stehen, um in einer innovativen und zukunftssicheren Branche zu arbeiten. Weit gefehlt, es ist in der Realität unglaublich schwierig, entsprechende Leute zu finden. Verrückt aber leider wahr – lieber bleiben die Leute unglücklich, als aus ihrer Komfortzone zu kommen.

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Wenn Du Dich weiter mit dem Thema Veränderung beschäftigen möchtest, dann empfehle ich Dir meine Blogbeiträge «Wie Digitalisierung Deine Chance sein kann» und «So erreichst Du Zufriedenheit im Job» zu lesen. Weitere spannende Beiträge zu diesem Thema findest übrigens hier.

Zum Thema Veränderung hat mir auch der Beitrag «Mut zur Veränderung» vom Mutmacher Blog sehr gut gefallen.

Was für Veränderungen hast Du schon erlebt? Was hat Dich bis jetzt daran gehindert, Dich zu verändern oder wovor hast Du Angst? Ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen, also schreib mir gleich einen Kommentar und teile den Post mit Freunden und Kollegen, die das Thema ebenfalls interessiert!

Christian Unterschrift

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Über den Autor

Christian ist Gründer und Inhaber von Motivation Erfolg. Neben dem Reisen interessiert er sich für Sport und gesunde Ernährung. Wenn er mal nicht arbeitet, trainiert er neue Bodyweight-Übungen oder schnürt seine Laufschuhe.

  • Danke für deinen wertvollen Blogbeitrag und deine Offenheit, den Lesern gegenüber, lieber Christian. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ja, leider ist es noch so, dass viele Menschen sich mit Ausflüchten zufrieden geben und sich selbst belügen, wie es um ihr Leben steht, statt den Entscheid zu fassen, etwas daran zu ändern. Wegschauen bringt ja auf die lange Sicht nichts, denn die Probleme lösen sich nicht von selbst oder verabschieden sich einfach aus unserem Leben. Es ist wichtig, dass man halt eben auch auf seine „blinden“ Flecken in seinem Leben schaut und dann versucht, etwas daran zu ändern. Nur so werden wir ganz tief in unserem Innern glücklich und zufrieden. Es braucht nur ein bisschen Mut, diesen ersten Schritt zu tun…

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