15. September 2019

So erreichst Du Zufriedenheit im Job

Aktuellen Studien zufolge sind Mitarbeiter heutzutage immer weniger motiviert und die Zahl gesundheitlicher Probleme wie Depressionen steigt kontinuierlich an. Dazu kommt, dass viele Menschen in einem gefühlten Abhängigkeitsverhältnis stehen. Das Geld am Monatsende wird gebraucht um Rechnungen zu begleichen, das Eigenheim abzubezahlen oder einfach um die Familie zu ernähren. Da bleibt oft wenig Platz für Fragen wie «was kann ich tun für mehr Zufriedenheit im Job» oder «macht mich mein Beruf wirklich glücklich».
Müssen wir diese gefühlte Abhängigkeit und diesen ständigen Druck wirklich hinnehmen oder gibt es Wege aus dieser gefühlten Gefangenschaft, hin zu mehr Glück und Zufriedenheit?

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Ich kann es nicht mehr hören!

Von einigen meiner Freunde und Bekannten höre ich seit Jahren die gleichen Sätze: «Mir reicht es, jetzt kündige ich aber wirklich» oder «Ich muss mich jeden Tag zur Arbeit quälen».
Wieso fällt es uns so schwer aus dieser Routine auszubrechen und etwas an unserer Situation zu ändern? Das Verhalten ähnelt dem von Menschen, die unzufrieden in ihren Beziehungen sind. Sie bleiben bei ihrem Partner, obwohl sie eigentlich unglücklich sind.
Natürlich ist es eine Herausforderung sich in der heutigen Arbeitswelt zurechtzufinden. Die Digitalisierung lässt ganze Industriezweige verschwinden und verändert die Art wie wir arbeiten in fast allen Branchen radikal. Arbeitnehmer werden immer gläserner und der Druck auf den Einzelnen steigt entsprechend.

Zufriedenheit im Job greifbar machen

Ich habe mal von einer sogenannten «Zufriedenheitsskala» gelesen, anhand derer man seine aktuelle Berufssituation bewerten kann. Das ganz klingt im ersten Moment komplex und aufwendig, ist aber genau das Gegenteil. Aus diesem Grund hat mir dieser Ansatz gut gefallen und ich möchte das aufgreifen und ein wenig weiterspinnen.
Als Erstes stellst Du Dir die Frage, wie zufrieden Du mit Deiner aktuellen Berufssituation bist. Leg das einfach anhand einer Skala von 1 (nicht zufrieden) bis 10 (rundum zufrieden) fest. Am besten machst Du das aus dem Bauch heraus.

Skala 1

Wenn Du also Deine Zufriedenheit anhand der Skala ermittelt hast, wollen wir eine zweite Komponente mit einbringen, um Dir damit eine Entscheidungshilfe mit an die Hand zu geben.

«Love it, Change it or Leave it»

Du kennst sicher den oben genannten Ausspruch. Genau so gehst Du mit Deinem Ergebnis der Zufriedenheitsskala um, den mehr als diese drei Möglichkeiten hast Du nicht. Wenden wir nun diese drei Möglichkeiten auf unsere Skala an, ergibt sich folgendes Bild.

Skala 2

Die erste Frage, die sich also stellt, ist die, ob Du wirklich glücklich in Deinem Job bist oder nicht. Wenn Du in der Zufriedenheitsskala mit 9 oder 10 geantwortet hast, dann gibt es für Dich keinen Grund etwas zu ändern (und trotzdem diesem Beitrag fertig zu lesen).
Liegt die Zufriedenheit zwischen 1 und 8 hast Du entweder die Möglichkeit zu sagen, dass Du etwas ändern willst (Change it) oder mit der Situation leben kannst bzw. nichts ändern möchtest (Love it).
Du willst etwas ändern und befindest Dich auf der Zufriedenheitsskala zwischen 1 und 5? Am besten suchst Du Dir einen neuen Job, denn in Deinem Aktuellen wirst Du, auch mit größter Anstrengung, nicht mehr glücklich.
Befindest Du Dich zwischen 6 und 8, dann versuche intern in der Firma etwas an Deinem Job zu ändern. Vielleicht hilft es Dir ja, eine zusätzliche Aufgabe zu übernehmen oder die Abteilung zu wechseln. Statistisch gesehen haben die wenigsten unzufriedenen Menschen den falschen Job, sondern es sind ganz alltägliche Dinge im Büro die sie stören.

Es gibt ein paar potenzielle Stolpersteine, die Du beachten musst und gewisse Denkmuster, von denen Du Dich unbedingt lösen solltest:

1.

Vertraue Deinem Bauchgefühl!

Höre in Dich hinein. Was macht Dir wirklich Freude, was ist Deine Leidenschaft und wofür brennst Du? Versuche dabei soviel wie möglich auf Dein Bauchgefühl zu hören und Dich so wenig wie möglich «von außen» beeinflussen zu lassen.

Heutzutage erzählt Dir zum Beispiel jeder, dass Du nur mit einem Online Business erfolgreiche und glücklich werden kannst. Lass Dich nicht beirren, denn das ist natürlich Blödsinn. Vielleicht ist es das richtige für Dich, aber vielleicht ist es auch der Job in einer anderen Abteilung mit einem neuen Vorgesetzten. Hier zählt Ehrlichkeit Dir selbst gegenüber mehr als die Meinung anderer.

2.

Es ist nie zu spät!

«In meinem Alter kann ich doch nicht mehr studieren» oder «Jetzt bin ich schon so lange dabei, da ist ein Branchenwechsel nicht mehr möglich». Hattest Du auch schon Mal solche oder ähnliche Gedanken?

Also ich bereits mehr als einmal aber lass Dir gesagt sein, damit schränkst Du nur Deine Träume und Wünsche ein.
Es ist nie zu spät um das zu tun, was Dich wirklich glücklich macht, also lass Dich nicht durch Hindernisse aufhalten, die nur in Deinem Kopf existieren.

3.

Mach Fehler und scheitere!

Praktisch jeder erfolgreiche Mensch ist ein, wenn nicht sogar mehrmals gescheitert. Ich habe mal den schönen Spruch gelesen «Fehler sind nichts anderes als Feedback». Also probier Dinge aus, akzeptiere Fehler und vor allem auch ein mögliches Scheitern.

Erst durch diesen Prozess wirst Du schlussendlich Dein (berufliches) Glück und Deine Bestimmung finden.

Mehr zu diesem spannenden Thema kannst Du auch im Beitrag «Erfolg beruht auf den Fehlern der Vergangenheit» nachlesen.

Das klingt zum Teil ganz schön einschüchtern, oder? Sich auf sein Bauchgefühl verlassen? Bereit sein zu scheitern? Wie ist das mit der oben beschriebenen finanziellen Abhängigkeit vereinbar und was ist, wenn ich wenig bis keine Bereitschaft habe Risiken einzugehen? Bin ich deshalb «gefangen» und muss bis zur Rente das machen, was ich heute mache?
Nein! Gerade heute ist es so einfach wie nie neue Dinge auch neben dem regulären Job auszuprobieren. Alles, was Du dazu brauchst, ist ein Laptop, ein Internetanschluss, eine gute Idee und ganz viel Disziplin.

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Zufriedenheit im Job? Es ist Deine Entscheidung!

Gerade durch die Digitalisierung leben wir in spannenden Zeiten. Dinge, wie Bürozeiten oder Pflichtpräsenz wurden quasi über Nacht auf den Kopf gestellt. Heute kann jeder von überall arbeiten, eine Firma gründen oder sich einfach ausprobieren. In meinem Blogpost «Wie Digitalisierung Deine Chance sein kann» gehe ich noch weiter auf das Thema ein. Auch werden Fragen beantwortet, die hier noch offen sind «Was soll ich zukünftig machen» und «Wie finde ich meine Bestimmung».
Empfehlen kann ich auch den Artikel «Love it, Change it or Leave it» in dem nochmals beleuchtet wird, wie wir mit einem positiveren Lebensmotto Probleme proaktiv lösen können (und auch sollten).
Zwei Drittel Deines Lebens finden im Büro bzw. in der Arbeit statt und nicht zu Hause. Darum nimm das Thema erst, mach Dir Gedanken und werde selbst aktiv, es lohnt sich. Jeder von uns hat einen freien Willen um zu entscheiden – jeden Tag, Stunde, Minute und Sekunde.

Noch viel mehr spannende Beiträge zu den Themen «Ziele erreichen» und «Produktivität steigern» findest Du hier.

Konfuzius

Wähle einen Beruf den Du liebst und Du musst keinen Tag im Leben mehr arbeiten.


Konfuzius

Wie zufrieden bist Du mit Deinem Job? Setzt Du Dich bewusst damit auseinander und wie risikofreudig bist Du? Ich bin gespannt, also schreib mir gleich einen Kommentar oder teil den Post mit Freunden oder Leuten, die das Thema ebenfalls interessiert!

Christian Unterschrift

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Über den Autor

Christian ist Gründer und Inhaber von Motivation Erfolg. Neben dem Reisen interessiert er sich für Sport und gesunde Ernährung. Wenn er mal nicht arbeitet, trainiert er neue Bodyweight-Übungen oder schnürt seine Laufschuhe.

  • Vielen Dank für diesen ehrlichen und hilfreichen Artikel. Ich bin bei ganz Ihnen. Mehr Möglichkeiten als „Love it“, „Change it“ oder „leave it“ gibt es nicht. Ich habe mich für die letzte Möglichkeit entschieden. 20 Jahre war ich bei einem großen Unternehmen beschäftigt. 17 Jahre war ich happy, ich habe für meinen Job und für die Company gebrannt. Ich war stolz, zur „Family“ zur Family zu gehören. Ich hatte tolle Chefs und Kollegen. Durch einen Führungswechsel in der Konzernspitze und durch sämtliche Umstrukturierungen wurden aus den ethischen Werten, die mir nach wie vor wichtig sind, leere Worthülsen. Irgendwann bemerkte ich. Irgendetwas passt nicht mehr. Dann hatte ich den Mut, mir die Frage zu stellen. „Will ich das überhaupt noch?“ Die Antwort nach 17 Jahren tat weh, sehr weh sogar. Aber mit 47 Jahren hatte ich noch 20 Jahre Arbeitsleben vor der Brust. Ich hatte gerade die Hälfte hinter mir. Heute kann ich darüber schmunzeln. Damals fühlte es sich aber so an, als wenn ich kurz vor der Rente stehe. Ich war ausgebrannt, nur noch genervt und unglaublich müde. Intuitiv wusste ich. Wenn ich bleibe, ende ich in einem Burn- out bzw. in einer Depression. Um es kurz zu machen. Mit zittrigen Knien verbunden mit großen Ängsten, aber mit Schmetterlingen im Bauch habe ich eine „andere“ Karriere gestartet. Leicht war dieser Weg nicht. ABER es hat sich gelohnt. Heute empfinde ich wieder „Lebensfreude“ pur, habe einen Job, der mich beflügelt, der Sinn macht und für den es sich lohnt, jeden Morgen aus dem Bett zu hüpfen – in jeder Hinsicht! Auch in finanzieller. Da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Freiheit hat in der heutigen Zeit mit Geld zu tun. Ob uns das passt oder nicht.

    Reply

    • Ich finde Ihren Werdegang und Ihr Handeln sehr inspirierend. Leider trauen sich viele Menschen nicht diesen Weg zu gehen und geben sich zu schnell mit dem «gegeben» zufrieden.
      Bei mir war es so, dass ich durch unglückliche Umstände dazu gezwungen wurde mir Gedanken zu meiner beruflichen Zukunft zu machen. Damals war das eine Katastrophe für mich. Heute bin ich dankbar dafür, denn durch diese Veränderung habe ich ganz neue Seiten, Interessen und Talente an mir kennengelernt. Ich tue heute Dinge, die ich früher für unmöglich hielt und das alles beflügelt mich und macht mich glücklich und zufrieden.
      Aus diesem Grund möchte ich die Leute immer ermutigen nicht den gleichen Fehler zu machen wie ich und in ewiger Lethargie zu verweilen, sondern selbst aktiv zu werden. Ich hatte Glück durch Unglück … wäre dieses Ereignis nicht eingetreten, ich wäre wohl noch immer «gefangen».

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